Elektroentionisierung

Elektroentionisierung

Stiftung Caesar Bonn. UO mit Elektroentionisierung

Stiftung Caesar Bonn. UO mit Elektroentionisierung

EDI mit 3 x 3m³/h von Fraunhofer Ges. Erlangen

Die Entwicklung der Elektroentionisierung erfolgte ab den 1980er-Jahren. Dass man Ionenaustauscher zur Vollentsalzung nicht nur mit Säure und Lauge, sondern auch in einem elekrischen Feld regenerieren kann, war eine revolutionäre Idee und legte den Grundstein für die Entwicklung moderner Verfahren der Elektroentionisierung. Durch das Anlegen des elektrischen Feldes werden bei der Elektroentionisierung OH-Ionen sowie H+-Ionen generiert, die dann zur Regeneration das Harzes zur Verfügung stehen. Über semipermeable Membranen und die angelegte Spannung können die Regenerationsprodukte in den Konzentratstrom geführt werden. Die Entsalzung und die Regeneration des Harzes werden bei der Elektroentionisierung zeitgleich durchgeführt. Die Elektroentionisierungs-Anlagen von EnviroDTS zeichnen sich durch die sichere Auslegung der Anlagentechnik aus. Sie werden mit der Umkehr-Osmose und den vorgeschalteten Aufbereitungsstufen gezielt abgestimmt und auf die Wünsche des Kunden eingestellt. Die Wasserqualität nach der Elektroentionisierung beträgt in der Regel ca. 0,1 – 0,2 µs/cm. Der TOC-Gehalt erreicht <30 ppb und die Keimbelastung < 0,1/ml.

In der Regel werden bei der Elektroentionisierung immer Gruppen von Modulbänken aufgestellt, die einzeln zu- und abgeschaltet werden können, damit für die verschiedenen Betriebszustände immer die richtige Wassermenge zur Verfügung steht.