Membranentgasung

Membranentgasung zur Reduzierung von Kohlensäure oder Sauerstoff

Funktionsprinzip Membranentgasung

Johannes Gutenberg Universität Mainz, Heizwasserkreislaufentgasung

Die Membranentgasung hat in den letzten Jahren mehr und mehr den Rieselentgaser ersetzen können. Das Ausstrippen von Gasen wie Kohlensäure oder Sauerstoff aus dem Wasser war und ist ein wichtiger Bestandteil der Wasseraufbereitung. Im Bereich der Herstellung von vollentsalztem Wasser ist die Entfernung der Kohlensäure ein fester Bestandteil der Aufbereitung. Eine Membran, die Gase passieren lässt und Flüssigkeiten zurückhält, ist hierfür die Voraussetzung. Durch das Partialdruckgefälle zwischen den beiden Membranseiten kann eine effektive Reduktion der Gase erreicht werden. Hierbei kann das zu entgasende Wasser unter Druck bleiben und kommt mit dem Sekundärstrom der Entgasung nicht direkt in Berührung.

EnviroDTS Membranentgasungs-Anlagen werden im Unterdruckbereich im Luftstrom betrieben. Das Konzentrationsgefälle zwischen der Gaskonzentration im Wasser und der Gaskonzentration im der Lumenkammer des Moduls ist hierbei die treibende Kraft.

In der Regel werden immer Gruppen von Modulbänken aufgestellt, die einzeln zu- und abgeschaltet werden können, damit für die verschiedenen Betriebszustände immer die richtige Wassermenge zur Verfügung steht.