Ultrafiltration

Ultrafiltration zur Reduzierung kolloidaler Verunreinigung

Ultrafiltrationsmodule einschließlich regenerierbarem Mischbett und UV-Reaktor im Applikationszentrum der TU Ilmenau

In den letzten Jahren werden verstärkt Ultrafiltrationsmembranen zur Aufbereitung von Trinkwasser und Industriewasser eingesetzt. Die Module filtrieren im Bereich von 10 000 bis 100 000 Dalten Porenweite und können somit die biologische und kolloidale Belastung des Wassers zurückhalten. Im Trinkwasserbereich ist gerade die Rückhaltung von TOC, also Bakterien, Viren und Keimen, sehr wichtig. In der Industrie kann durch die Ultrafiltration eine sehr effektive Voraufbereitung vor der Umkehr-Osmose durchgeführt werden und somit die Ausführung der Umkehr-Osmose verbessert werden.

EnviroDTS Ultrafiltrationsmembranen werden als Dead-End-Membranen betrieben, das heißt, die Membran hat keinen Konzentratstrom. Das gesamte Wasser wird durch die Membran gedrückt und bei einem vorgegebenen Verschmutzungsgrad wird die Membran zurückgespült. Hierbei wird mit kurzen starken Wasserspülungen der Schutz von der Membran gelöst und abgespült.

In der Regel werden immer Gruppen von Modulbänken aufgestellt, die einzeln zu- und abgeschaltet werden können, damit für die verschiedenen Betriebszustände immer die richtige Wassermenge zur Verfügung steht.